Projekt

Hintergrund

Damit die Energiewende gelingt, muss das Energiesystem tiefgreifend umgebaut werden.

Dazu gehören große und langfristige Ausgabenentscheidungen (Gebäudesanierung, Wahl des Heizsystems, Antrieb des Fahrzeugs, Ladeinfrastruktur, eigene Stromerzeugung).

Wie erfolgreich diese Transformation in den Bereichen Wärme, Verkehr und lokale Stromerzeugung ist, entscheidet sich auf lokaler Ebene: Jeden einzelnen Haushalt und jedes Unternehmen müssen kommunale Entscheidungsträger:innen in einem partizipativen Prozess erreichen. Denn die Entscheidungen für bestimmte Maßnahmen für die Dekarbonisierung hängt zwar wesentlich von der Kommune und den lokal bestehenden Versorgungsstrukturen ab, aber auch von den individuellen Entscheidungen der privaten Haushalte.

Das Projekt Info-EW forscht praxisorientiert und entwickelt eine praktische Unterstützung für Kommunen. Im Rahmen des Forschungsbereich Energiewende und Gesellschaft aus dem Energieforschungsprogramm, wird das Projekt durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gefördert.

Mithilfe des Dashboards sollen kommunale Entscheidungsträger:innen herausfinden:

     
  • Wo sind die Hotspots bei Energieverbräuchen und Emissionen in unserer Kommune?
  • Welche Branchen und Bevölkerungsgruppen in unserer Region sind besonders betroffen?
  • Wo liegen die regionalen Potenziale, um an der Energiewende zu partizipieren?
  • Welche Fördermöglichkeiten gibt es für unsere geplanten Maßnahmen?

Projektablauf

Das Projekt besteht aus einem rechengestützten, modellbasierten Teil (AP1 bis AP3) bei dem Simulationen zu den sozioökonomischen Auswirkungen der Energiewende und des demographischen Wandels sowie lokale wirtschaftliche Auswirkungen der Energiewende und Strukturwandel in einer integrierten Modellierung zusammengeführt werden. Im Anschluss werden Synergie- und konträre Effekte herausgearbeitet und die Ergebnisse zuletzt nutzungsorientiert in einem Dashboard (AP 4) dargestellt.

In alle Teile des Entwicklungsprozess werden kommunale Entscheidungsträger:innen in einen kontinuierlichen partizipativen Begleitprozess einbezogen. Mit ihnen wird z.B. ein Indikatorensatz entwickelt, um die unterschiedlichen Dimensionen der sozialen, wirtschaftlichen und klimarelevanten Auswirkungen der Energiewende abzubilden, und sie prüfen, dass das fertige Dashboard tatsächlich nutzungsorientiert ist.

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